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Weihnachtsdorf: Ein Ort der Kommunikation

STADT-ANZEIGER vom 8. Dezember 2007

Weihnachtsmarkt findet vom 12. bis 16. Dezember statt

Velbert. Mit großen Schritten geht es jetzt auf Weihnachten zu. In den Geschäften sieht man schon allerhand Dekoration und auch die Straßen werden in diesen Tagen mit Lichterketten und Tannengirlanden herausgeputzt.

Was da natürlich nicht fehlen darf, ist ein richtiger Weihnachtsmarkt. Wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren wird der in Velbert von dem Verein "Velbertaktiv" organisiert und findet in der Zeit vom 12. bis 16. Dezember statt. Wieder werden zahlreiche Vereine und Einzelhändler auf dem Platz am Offers ihr Sortiment präsentieren. Und auch für die typischen Weihnachtsspeisen ist bestens gesorgt. Trotzdem ist in diesem Jahr vieles anders.

Viele Neurungen im Gesamtkonzept

"Als erstes fällt natürlich die Veranstaltungsdauer auf, erläutert der Vorsitzende von Velbertaktiv Klaus Jaeger. "Der findet nämlich an nur fünf Tagen statt und nicht wie sonst über zwei Wochen. Das hat für viele Einzelhändler den Vorteil, dass sie neben dem Weihnachtsgeschäft keiner Doppelbelastung ausgesetzt sind." Und diese Neuerung schlug auch in den Anmeldezahlen zu Buche. Denn viele Händler, die es sich nicht leisten konnten, im letzten Jahr ihren Laden zu vernachlässigen, um einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu mieten, sind jetzt wieder mit von der Partie und bereichern somit das Angebot.

Doch auch am Erscheinungsbild wurde fleißig gefeilt. "Die typischen Holzbuden, die sonst für den Markt ausgewählt wurden, werden diesmal von sogenannten Pagodenzelten ersetzt", so Jürgen Scheidsteger. "Das sind große .weiße Zelte, die auch schon beim Weinfest im August eingesetzt wurden. Sie haben den Vorteil, dass in ihnen zwei bis drei Aussteller Platz haben. Außerdem sind sie beheizt und die Besucher können sich bei Regen oder Schnee unterstellen. Keiner muss mehr nass werden."

Die Optik erinnere dann an eine Zeltstadt, daher trage der Weihnachtsmarkt auch den Namen "Weihnachtsdorf". Doch das ist nicht der einzige Grund. "Wir wollen den Velbertern wieder einen Platz zur Begegnung und Zusammenkunft geben", erläutert Heinz Schemken das Konzept. "Wo könnte dies besser geschehen als in einem kleinen, familiären Dorf? Unterstützt wird dieser Effekt mit dem weihnachtlichen Programm, das auf der Bühne neben der Alten Kirche stattfindet." Heinz Schemken, der für die Gestaltung dieses Programms zuständig war, wird hier auch höchstpersönlich den Moderator geben.

Programm findet auf Außenbühne statt

An den fünf Tagen werden diverse Chöre, Schulklassen und Bands ihre Musik zum Thema Weihnachten zum Besten geben. Mit dabei ist neben dem Musikzug der freiwilligen Feuerwehr auch die Realschule Kastanienallee. Erstmals findet das Rahmenprogramm nicht nur in der Alten Kirche, sondern auch draußen auf einer überdachten Bühne statt. "Uns war wichtig, den Bezug zum Weihnachtsdorf direkt herzustellen", so Jens Holten. "Deshalb wird es auch rund um die Uhr eine Bühnenunterhaltung sowohl für die großen als auch für die kleinen Gäste geben."

Für die Sicherheit des Dorfes ist auch gesorgt. "Erstmals wird ein Zaun um den Platz gelegt, der nachts sogar permanent bewacht wird", so Klaus Jaeger. "Damit wollen wir dem Vandalismus, der in den letzten Jahren auf vielen Festen in Velbert zu Tage trat, entgegenwirken."

Ein rundes Konzept, das für jeden das Richtige bereithält, da sind sich die Veranstalter einig. "Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen", hofft Jürgen Scheidsteger. "Ideal wäre ein bisschen Schneefall, klarer Himmel und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Aber nehmen müssen wir es sowieso, wie es kommt." Drücken wir die Daumen.

Janina aus dem Siepen

Feuerzangenboulenstand Wie im letzten Jahr wird das DRK mit von der Partie sein. Die Mitglieder schenken wieder ihre berühmte Feuerzangenbowle an die Besucher aus. Foto: Archiv/Bangert

Bild vom Weihnachtsmarkt Hübsche Kugeln kommen bei Groß und Klein gut an.