Der Abschied von zu Hause in eine für den Bewohner fremde Umgebung bedeutet zunächst den Verlust des vertrauten Umfeldes und häufig auch der sozialen Kontakte. Diese Entscheidung der Veränderung ist schwerwiegend, der alte Mensch fühlt sich abgeschoben, verunsichert und allein gelassen. Es sinken die Lebensfreude und der Lebensmut. Hier bedarf es der Erfahrung und des Einfühlungsvermögens aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem neuen Bewohner mit Gastfreundlichkeit zu begegnen, ihm Zuwendung, Aufmerksamkeit und jede Hilfestellung zukommen zu lassen, die er braucht.
Der pflegebedürftige Bewohner muss sich geborgen und angenommen fühlen. Ziel ist es, den neu aufgenommenen Bewohner nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder beim Umzug aus seinem vertrauten Umfeld, seiner Wohnung schnellstmöglich zu Selbstsicherheit und Geborgenheit im neuen Umfeld zu führen.
Ihm und seinen Angehörigen soll Zeit zur Orientierung und Sicherheit gegeben werden.